6. Artikel

Der Entscheidungsprozess:

a) Die Lösungsideen müssen das Ziel tatsächlich erreichen können. Nicht geeignete Lösungsideen entfallen

b) Die Mittel, die benötigt werden, müssen vorhanden oder unter realistischen Gesichtspunkten und in absehbarer Zeit beschaffbar sein.
Gegebenenfalls sind – wenn bei allen Lösungsideen in gleicher Weise die Mittel fehlen – die Phasen I – III des kreativen Prozesses zu wiederholen.


c) Die Lösung muss nicht nur sachlich, sondern auch zeitlich die Zielerreichung sicherstellen. Lösungsideen, die nicht im Rahmen der Zielerreichung liegen, entfallen.


d) Feststellen, mit welcher Sicherheit die verbleibenden Lösungsideen das angestrebte Ziel erreichen. Die Lösungsidee, die die größte Sicherheit der Zielerreichung bietet, ist die Lösung.


e) Die Mittel sollen das Ziel so vollständig wie möglich erreichen. Die Lösungsidee, die den höchsten Zielerreichungsgrad bietet, ist die beste Lösung des Problems.


Häufig ergibt sich die beste Lösung aus der Kombination mehrerer Bestandteile verschiedener Ideen.


Nach der Entscheidung heißt es dann:
Handeln:


»Es gibt nichts Gutes – außer man tut es!« Erich Kästner


Nach einer gewissen Zeit: Kontrolle und Bewertung des Ergebnisses (»Erfahrungen sammeln ...«).